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| Aktualisiert am: 26/06 | |
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627
Tierarten vom Aussterben bedroht Brasilia - Das Brasilianische Umweltschutz-Institut IBAMA veröffentlichte ein Verzeichnis mit 638 Tierarten, von denen 627 vor dem Aussterben stehen, neun sind bereits ausgestorben und zwei Arten leben nur noch in Gefangenschaft. Die Liste wurde von 200 Forschern in elfmonatiger Arbeit zusammengestellt. Auf der vorherigen Liste aus dem Jahre 1989 waren nur 218 Arten vermerkt, was darauf zurückgeführt werden kann, daß diesmal strengere Maßstäbe entsprechend den Vorschriften der „Weltunion für die Natur“ angelegt wurden. Die „Roten Listen“ sind in drei Kategorien unterteilt: „unmittelbar bedroht“, „auf kurze Sicht in Gefahr“ und „auf mittlere Sicht gefährdet“. Zum ersten Male wurden auch Fische erforscht, die die größte Zahl bedrohter Arten aufwiesen: 140 Süßwasserfische und 25 Seefische. 91 wirbellose Wassertierarten, die ebenfalls zum ersten Male untersucht wurden, stehen auf der „Roten Liste“. Die Mehrzahl der aufgelisteten Arten ist im Südosten und Nordosten Brasiliens heimisch, genauer ausgedrückt im Atlantik-Regenwald, eines der am meisten bedrohten Ökosysteme der Welt, wie Ângelo Machado sagte. Machado ist Forscher und Universitätsprofessor und steht dem Kuratorium der Stiftung Biodiversitas vor. Die Erhebung wurde von dieser Stiftung koordiniert und von der Brasilianischen Gesellschaft für Zoologie, Conservation International, dem Instituto Terra Brasilis, dem IBAMA und dem Umweltministerium mitgetragen. |
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Antistreß-Woche
in Lapinha Um Streßbekämpfung Entspannung und körperliche Betätigung zu fördern, veranstaltet das in der historischen Stadt Lapa, 80 Kilometer von Curitiba entfernte Kurhaus Lapinha, vom 22. bis zum 28. Juni eine außerordentliche Woche. Die innerhalb einer 550 Hektar großen Fazenda erbaute Klinik verfügt über Waldwege, Schwimmbecken, Trocken- und Dampfsauna, Tennisplatz, Kamin und Leseräume; den Gästen wird Hydrogymnastik, Massage und herkömmliche Gymnastik geboten. Sie wandern und ernähren sich auf natürliche Weise mit Erzeugnissen, die ohne Pflanzenschutzmittel auf der Fazenda erzeugt werden. Auch nehmen sie an Vorträgen teil, die zeigen, wie man mit Streß leben kann, ohne seinen Organismus zu belasten. Auch die Ernährung spielt beim Kampf gegen den Streß eine wichtige Rolle. Bei Lapinha hat das Essen mehr Geschmack. |
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| Aus Zypressen
wurden Skulpturen Die Stadtverwaltung von Victor Graeff (Bundesstaat Rio Grande do Sul) mit 3.250 Einwohnern im Gebiet des Oberen Jacuí ist emsig bemüht, den Fremdenverkehr anzukurbeln. Eine der hauptsächlichsten touristischen Attraktionen sind die Skulpturen, die der 65jährige Gärtner Fredolino Schmidt geschaffen hat. Das Einmalige darin ist, daß die 101 Arbeiten aus gestutzten Zypressen angefertigt wurden, die auf dem Tancredo Neves-Platz angepflanzt wurden. Die sonderbaren Figuren üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Touristen der ganzen Gegend aus, besonders auf jene, die sich nur auf der Durchreise befinden und die Schönheit des Platzes entdecken. Fredolino ist der bekannteste Gärtner in weitem Umkreis, und er erhielt den Spitznamen „Edward Scherenhände“, nach der Titelfigur eines Filmes, in dem der Held ebenfalls mit der Gartenschere Bäume und Sträucher zu Figuren umwandelte. Er habe selbst nicht gewußt, daß er dieses Talent besitze, gesteht Gärtner Fredolino. |
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| Deutsche
entdecken Capoeira Darmstadt - Die Kampfsportart Capoeira wurde vor 300 Jahren von Sklaven in Brasilien als getarnter Befreiungskampf entwickelt - heute findet die Mischung aus Kampfsport, Akrobatik, Tanz und Musik auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Erst kürzlich war die erste große Capoeira-Nacht in Darmstadt mit 1200 Besuchern restlos ausverkauft. Trainer Michael Vas erklärt das Selbstverständnis von Capoeira: „Nicht nur das Kämpfen zu lernen, sondern auch seine Lebensfreude nicht zu verlieren und nicht aufzugeben“. |
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| Ein ganz
besonders originelles Haus Blumenau – „Era uma casa muito engraçada“ wie es in einem brasilianischen Lied heißt. Und zwar handelt es sich um eine Behausung in Blumenau in der Straße Silvano Cândido da Silva 384, die alles andere als herkömmlich ist. Das völlig aus Schrott errichtete Haus ähnelt eigentlich mehr einem Kunstwerk, als einer menschlichen Behausung. Dinho Florêncio, der das Haus gebaut hat und auch dort wohnt und arbeitet, hat seine künstlerische Begabung in Verbindung mit der von seinem Vater erhaltenen Tischlerausbildung dazu benutzt, um dieses Haus zu bauen, und das sich in der städtischen Landschaft Blumenaus auch besonders hervortut. An der Fassade bemerkt man auch sogleich eingemauerte Gegenstände wie z.B. ein ausgedientes Fernsehgerät, eine Guitarre, leere Lackdosen und andere Gegenstände, die der Künstler so auf der Straße einsammelt. |
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| Richter
annulliert Vertrag über Guggenheim-Bau in Rio Rio de Janeiro - Ein Richter hat den Vertrag über den Bau eines Guggenheim-Museums in Rio de Janeiro annulliert. Damit müsse die Stadt am Zuckerhut eine Vorauszahlung von zehn Millionen Dollar an die Guggenheim-Foundation in New York und an den für den Bau verpflichteten französischen Architekten Jean Nouvel vorerst nicht leisten. Das Geld wäre laut Vertrag am 30. Mai fällig gewesen. Richter João Fantinato fand im Vertrag „viele Unregelmäßigkeiten“. Unter anderem müßten Ausgaben, die über den Haushalt des laufenden Jahres hinausgehen, im Mehrjahresplan registriert werden. Außerdem dürften die Ausgaben nicht in US-Dollar festgeschrieben werden. „Wir haben eine Schlacht gewonnen. Kaum jemand will Guggenheim hier in Rio“, sagte der Stadtrat Eliomar Coelho, der die gerichtlichen Schritte eingeleitet hatte. Bürgermeister César Maia sagte lediglich: „Wir werden den Beschluß respektieren, aber Berufung einlegen.“ |
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| Startschuß
für 450 Jahre São Paulo „Erkläre der Stadt deine Liebe“. Unter diesem Leitspruch ruft die Präfektur von São Paulo Unternehmen, zivile Körperschaften und die Bevölkerung zur Teilnahme an den Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum 450. Gründungstag der Stadt im Januar nächsten Jahres auf. Unter der Leitung der Anhembi Eventos e Turismo werden sich die Festlichkeiten über das ganze Jahr erstrecken. Vor kurzem wurde das offizielle Logo (s. Abbildung) vorgestellt, das unter 912 Entwürfen ausgewählt wurde. Schöpfer des siegreichen Logo sind die Studenten Sérgio Gagliardi und Sérgio Ninomiya. Bei der Einsetzung des Festausschusses, der sich aus Vertretern von 80 Körperschaften zusammensetzt, sprach Oberbürgermeisterin Marta Suplicy von der „enormen Verantwortung und dem großen Privileg, Bürgermeisterin einer Stadt zu sein, die ihren 450. Geburtstag begeht“. |
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| Schutz für
architektonische Kleinode Blumenau - 14 besonders schöne und gut erhaltene Fachwerkbauten erhielten vor kurzem von der Catarinenser Kulturstiftung das Zertifikat „Historischer Schatz von Santa Catarina“. Diese Wohnhäuser, die nach deutscher Bauweise zwischen 1870 und 1930 erstellt wurden, beherbergen heute Restaurants und Familien aus der landwirtschaftlichen Umgebung. Die 60jährige Rentnerin Lúcia Hardt wohnt seit 14 Jahren in einem der Fachwerkbauten. Das Haus wurde vor 84 Jahren in der Nähe des Flusses gebaut und später in die Rua Arnoldo Hardt versetzt. Der Entwurf stammt vom Großvater ihres verstorbenen Mannes. Fachwerkhäuser zeichnen sich durch ihre Holzstruktur aus, deren Lücken von unverputzten Ziegeln ausgefüllt werden, und durch ihre schrägen Dächer. Wie die Architektin Rosiana Struck Lunghard, Abteilungsleiterin für Historisches Gut der Präfektur, berichtet, stehen in der Stadt insgesamt 250 Fachwerkhäuser, jedoch wurden etwa 40% davon verputzt, so daß die ursprünglichen Merkmale nicht mehr sichtbar sind. Als Anreiz sind die Eigentümer der 14 ausgewählten Häuser von der Grundstückssteuer befreit. Die entsprechenden Zertifikate wurden den Eigentümern in einem Festakt im Auditorium der Präfektur ausgehändigt. A.N. |
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| Einwandererpark
vermittelt Geschichte Nova Petropólis - Den Einwandererpark kennenzulernen, bedeutet lebendiger Geschichtsunterricht über die deutsche Besiedlung von Rio Grande do Sul. Auf einer Fläche von zehn Hektar mit ursprünglichem Urwald, vielen Pinienbäumen und zwei Teichen bewahrt der Park außer der Ökologie auch die Erinnerung an die Einwanderer, die ab 1858 in die Gegend kamen. Die typische Architektur jener Zeiten wird besonders in der Kapelle der Einwanderer und in dem eigenwilligen Gebäude der Land-Kreditgenossenschaft sichtbar. Die Kapelle, die aus „Linha Araripe“ hierher versetzt wurde, ist die einzige in Brasilien, deren Turm und Schiff im Fachwerkbaustil errichtet wurden. Die „Caixa Rural“ ist eine naturgetreue Nachbildung des Gebäudes und der Einrichtungen der ersten Kredtigenossenschaft in ganz Lateinamerika, die von Pater Amsted 1902 gegründet wurde. Andere Sehenswürdigkeiten sind der „Biergarten“ und der Ballsalon. LJF |
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Av.
Sen. Casemiro da Rocha, 701 - CEP 04047-001 - São Paulo - SP –
Brasilien Telefon: 55-11-5589-2917 - Fax: 55-11-5581-1442 |
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